Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam © HBPG / Foto: Hagen Immel
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Ausstellungen




VORSCHAU

 
Schematische Darstellung der Deformation der irdischen Magnetosphäre durch den auftreffenden Sonnenwind © ESA
Fokus: Erde
Von der Vermessung unserer Welt


Eine Ausstellung des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

24. März bis 9. Juli 2017

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Plakatmotiv: Reformation und Freiheit
Reformation und Freiheit
Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2017
"Wort und Wirkung. Luther und die Folgen für Brandenburg"

8. September 2017 bis 21. Januar 2018

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Ausblick 2019: Fontane.200



Statuette Theodor Fontane, Reduktion des Denkmals in Neuruppin, Eduard Friedrich Max Wiese, 1907, Leihgabe der Stiftung Stadtmuseum Berlin in der ständigen Ausstellung "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen" im HBPG, Foto: christian.bimm.coers, Berlin
Fontane.200

Unter dem Motto "Fontane.200" feiert das Land Brandenburg im Jahr 2019 den 200. Geburtstag des märkischen Dichters und Schriftstellers Theodor Fontane. Zwei große Ausstellungen – in Neuruppin und Potsdam – sind Höhepunkte des Jubiläumsprogramms

Weitere Informationen zum Projekt "Fontane.200" auf der Webseite der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ›››

 
Veranstaltungstipps



Mi, 22.02.2017 | 18 Uhr
Vortrag

Das Neue Palais als Residenz Kaiser Wilhelms II. 1888–1918 ›››


Jörg Kirschstein, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Im Jahr 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende der Monarchie in Deutschland. Dies bietet den Anlass, in eine Epoche zurückzuschauen, in der dem Neuen Palais als Residenzschloss von Kaiser Wilhelm II. eine bedeutende Rolle zukam. Für drei Jahrzehnte, von 1888 bis 1918, war der friderizianische Prunkbau der glanzvolle Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Lebens des deutschen Kaiserreiches.

Jörg Kirschstein wird den Fragen nachgehen, welche Gäste Wilhelm II. empfing, wie die Wohnräume des Kaiserpaares eingerichtet waren und wie der Tagesablauf des Monarchen aussah. Er erklärt, welche Rolle Kaiserin Auguste Victoria in jenen dramatischen Tagen des Novembers 1918, die schließlich zum Sturz der Monarchie führten, zukam.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V.

Eintritt: frei
Tel.: 0331 620 85-50

 
 

Mi, 01.03.2017 | 18 Uhr
Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor Christopher Spatz

"Nur der Himmel blieb derselbe." Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben" ›››


Moderation: Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Eine der größten humanitären Katastrophen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielte sich von 1945 bis 1948 im nördlichen Ostpreußen, in Königsberg und der weiteren Umgebung, ab. Über 100.000 Menschen starben an Seuchen und Unterernährung. Die Übriggebliebenen waren oft Kinder, die ohne Eltern, ohne Familie, ohne ein Zuhause ganz auf sich allein gestellt waren. Manche landeten in sowjetischen Heimen, andere flohen auf eigene Faust nach Litauen, um ihr Leben zu retten. Von der Tragödie dieser Kinder nahm die Welt jahrzehntelang nahezu keine Notiz. Erst in den 1990er-Jahren wurde die Öffentlichkeit auf ihre Schicksale aufmerksam. Damit begann ein neuerlicher Kampf um die ideelle und politische Anerkennung ihres unerhörten Leids.

Christopher Spatz rekonstruiert das Leben der damaligen Bettelkinder und lässt die Betroffenen selbst zu Wort kommen. In mehr als 50 lebensbiografischen Interviews erzählen die zwischen 1930 und 1942 Geborenen, wie sie das Unmögliche schafften und überlebten. Ihre Erinnerungen sind ein erschütterndes Dokument. Die Geschichte der ostpreußischen Hungerkinder bietet berührende Einblicke in ein uns heute fernes, doch so nahes Land. Es sind Blicke in die Seelen seiner letzten Kinder.

Christopher Spatz promovierte nach dem Studium der Geschichte und Germanistik 2015 an der Berliner Humboldt-Universität zur Identität der ostpreußischen Wolfskinder. Er forscht weiterhin zur Zwangsmigration im östlichen Mitteleuropa und zur Beziehungsgeschichte Deutschlands zu Litauen, Russland und Polen. Er beschäftigt sich auch mit Traumafolgen, Erinnerungstransfer und Familiengedächtnis und ist Gründer der Preußischen Denkfabrik.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Tel.: 0331 620 85-50

 
 

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Museumspädagogische Angebote



Ein Tag in Potsdam
Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



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