HBPG
26.04.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Protestantische Kirchen im östlichen Europa heute

Dr. Johann Schneider, Halle (Saale)

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
29.04.2017 | 15:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt" Ausstellungsführung

Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt

mit Christfried Vetter, Dipl. Vermessungs-Ingenieur, Internationaler Senior Experte für Landmanagement

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Kosten: 8 Euro
Tel.: 0331 620 85-50


HBPG
03.05.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Von aufsässigen Städten, evangelischen Bischöfen und überforderten Ordensmeistern – die Reformation in den baltischen Landen

Prof. Dr. Matthias Asche, Historisches Institut der Universität Potsdam

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
04.05.2017 | 17:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Ausstellungsbesuch mit Vortrag
Ausstellungsbesuch: 17:00 Uhr | Vortrag: 18:00 Uhr

Vortrag: Die Katastervermessung der brandenburgischen Städte um 1720/1724

Referent: Frank Reichert

Zahlreiche brandenburgische Städte verfügen über Stadtpläne und Karten ihrer städtischen Feldflur aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der ganze Umfang des ab 1720 entstandenen, mehr als 60 Städte umfassenden Kartenwerks ist bislang weitgehend verborgen geblieben. Ausgewählte Kartenbeispiele werden vorgestellt und der historische Hintergrund der Kartenaufnahme dargestellt. Das Kartenwerk als bedeutsames Reformwerk lieferte wichtige Impulse für eine Staatsmodernisierung im Bereich des Steuer- und Finanzwesens.

Frank Reichert (Jg. 1974), Diplom-Vermessungsingenieur, seit 2005 Geschäftsstellenleiter des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Forschungen und Veröffentlichungen zur mitteldeutschen Vermessungs- und Kartographiegeschichte

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Ausstellungsbesuch: 2,50 Euro
Vortrag: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG


HBPG
10.05.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Bauernkrieg in Preußen. Der samländische Aufstand 1525

Dr. Cordelia Heß, Universität Göteborg

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
17.05.2017 | 18:00 Uhr
Vortrag

Das Fährgut Nedlitz. Seine Geschichte und seine Bauten

Thomas Sander, Potsdam

Als 1844 die Chaussee von Potsdam nach Spandau angelegt wurde, erwarb 1845 König Friedrich Wilhelm IV. das alte Fährgut und beauftragte seinen Architekten Ludwig Persius mit dem Neubau der Brücke und der Gutsgebäude. Dieses noch in Teilen vorhandene Architektur-Ensemble und die Ergebnisse der Bauforschungen des Autors werden vorgestellt.

Eintritt: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams


Filmmuseum Potsdam Breite Straße 1a, Marstall, 14467 Potsdam
17.05.2017 | 18:15 Uhr
Film im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)
Ort: Filmmuseum Potsdam Breite Straße 1a, Marstall, 14467 Potsdam

Jan Hus
CSSR 1945, 115', Regie: Otakar Vavra

Einführungsvortrag
Das tschechische Hus- und Hussitenbild vor und nach 1989
PhDr Jan Randák, Prag

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Eintritt: 6 Euro, erm. 5 Euro
für Studierende und Schüler frei
Karten: 0331 27181-12 oder ticket@filmmuseum-potsdam.de

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
18.05.2017 | 17:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Ausstellungsbesuch mit Vortrag
Ausstellungsbesuch: 17:00 Uhr | Vortrag: 18:00 Uhr

Vortrag: Junkerland in Bauernhand – die Bodenreform aus vermessungstechnischer Sicht

Referent: Uwe Krause

Untersucht wird die "demokratische" Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) von 1945 bis 1949 aus liegenschaftsrechtlicher und vermessungstechnischer Sicht. Anhand von Zeitdokumenten werden der politische Wille und die wirtschaftlichen Ziele mit deren Auswirkungen bis in die heutige Zeit, Mythen und Fakten zum Land- bzw. Eigentumsentzug sowie das vermessungstechnische Erbe aufgezeigt.

Uwe Krause, (Jg. 1960), Diplom-Vermessungsingenieur, seit 1996 als öffentlich bestellter Vermessungsingenieur im Land Brandenburg tätig, Dozent für Liegenschaftskataster und Landmanagement, Sachverständiger für Immobilienwertermittlung

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Ausstellungsbesuch: 2,50 Euro
Vortrag: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG


HBPG
20.05.2017 | 15:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Ausstellungsführung

Fokus Erde: Von der Vermessung unserer Welt

mit dem Kurator Dr. Johannes Leicht

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Eintritt: 8 Euro
Tel: 0331 620 85-50


HBPG
21.05.2017 | 10:00 - 18:00 Uhr
Internationaler Museumstag im HBPG

Thema: Spurensuche. Mut zur Verantwortung

Eintritt: frei
Tel: 0331 620 85-50

Ausstellungen
Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen
Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt
Reformation im östlichen Europa – Überblick

Programm

14:00 Uhr, 14:30 Uhr und 15:00 Uhr
Schreiben wie Luther
Reformatorische Schreibwerkstatt für die ganze Familie

13:00 Uhr, 13:30 Uhr und 14:00 Uhr
Schriften aus der Nähe betrachtet
Thematische Ausstellungsführung durch "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen"

16:30 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Vortrag
Die Rückkehr der globalen Seismologie zu ihrem Ursprungsort, dem Telegrafenberg
Prof. Dr. Rainer Kind
Im April 1889 registrierte der junge Astronom Ernst von Rebeur-Paschwitz im Astrophysikalischen Institut auf dem Telegrafenberg ein Erdbeben, das in Japan geschehen war. Er bewies damit, dass die seismischen Wellen den gesamten Erdkörper durchdringen können und legteso das Fundament für die heutige globale Seismologie. Ernst von Rebeur-Paschwitz starb sehr jung an Tuberkulose. Sein Werk wurde durch Oskar Hecker mit dem Bau des Erdbebenhauses auf dem Telegrafenberg fortgesetzt. Hecker wurde Gründungsdirektor der Internationalen Seismologischen Assoziation, deren Zentralbüro allerdings in Straßburg lag. Mit dem Aufbau des modernen globalen seismisches Netzes GEOFON durch das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ 1992 kehrte die globale Seismologie an ihren Ursprungsort auf den Telegrafenberg zurück. Hierhin werden die relevanten Daten in Echtzeit übertragen, automatisch ausgewertet und die Ergebnisse innerhalb von Minuten veröffentlicht. Die mit dem GEOFON Netz gesammelten Erfahrungen spielten zum Beispiel beim Aufbau des Tsunami-Warnzentrums in Indonesien eine wichtige Rolle.
Prof. Dr. Rainer Kind (geb. 1943), 1992 bis 2010 Leiter der Sektion Seismologie am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, gleichzeitig Professor an der Freien Universität Berlin, Hauptarbeitsgebiet: Erforschung der Dynamik der globalen Lithosphäre mit Hilfe theoretischer und experimenteller seismischer Untersuchungen


HBPG
24.05.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag und Podiumsgespräch im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Die preußische Huldigung 1525

Prof. Dr. Igor Kakolewski, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, und
Prof. Dr. Michael Müller, Professur für Osteuropäische Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Moderation: Dr. Wolfram Meyer zu Uptrup, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin e. V.

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
31.05.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

»Ein löblich cristlich werk«. Die fürstliche, ständische und städtische Reformation in Schlesien. Evangelische Kirchenausstattungen/Kirchenbau in Schlesien

Jan Harasimowicz, Breslau/Wroclaw

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, für Studierende und Schüler frei
Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
07.06.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Die Reformation in der Neumark

Dr. Christian Gahlbeck, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
14.06.2017 | 18:00 Uhr
Vortrag

Die Möbel des ehemaligen Potsdamer Stadtschlosses

Dr. Henriette Graf, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Der Vortrag zeigt die ehemalige Ausstattung des am 14. April 1945 zerstörten Schlosses. Das Mobiliar war schon nach 1941 an verschiedene Orte ausgelagert worden und ist nur noch in einigen Teilen erhalten geblieben.

Eintritt: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams


Filmmuseum Potsdam Breite Straße 1a, Marstall, 14467 Potsdam
14.06.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Film mit Einführung im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017) Ort: Filmmuseum Potsdam Breite Straße 1a, Marstall, 14467 Potsdam

Michael Kohlhaas – Der Rebell
D 1969, 100', Regie Volker Schlöndorff

Einführungsvortrag
Kleist, Kohlhaas und Schlöndorff – eine gescheiterte Literaturverfilmung?
Dr. Barbara Gribnitz, Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Eintritt: 6 Euro, erm. 5 Euro,
für Studierende und Schüler frei
Karten: 0331 27181-12 oder ticket@filmmuseum-potsdam.de

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
15.06.2017 | 17:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Ausstellungsbesuch mit Vortrag
Ausstellungsbesuch: 17:00 Uhr | Vortrag: 18:00 Uhr

Vortrag: 100 Jahre nach Helmert – heutige geodätische Forschung auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Referent: Prof. Dr. Harald Schuh

Im Jahre 1917 starb Friedrich Robert Helmert, der weltweit als Vater der modernen Geodäsie (Lehre und Wissenschaft von der Vermessung der Erde) gilt. Auch 100 Jahre danach wird auf dem Potsdamer Telegrafenberg geodätische Forschung betrieben, immer im Verbund mit Kooperationspartnern aus der ganzen Welt. Vorgestellt werden Highlights der aktuellen Forschung wie die Vermessung der Erde mit Hilfe von Satelliten im All oder mit Radioteleskopen, die Signale von beinahe unendlich weit entfernten Objekten empfangen. Auch das sog. Schwerefeld der Erde und die unregelmäßige Rotation der Erde werden erforscht. Daraus lassen sich interessante Schlussfolgerungen über die Ursachen von Naturgefahren und des Globalen Wandels ziehen.

Prof. Dr. Harald Schuh (Jg. 1956), 2000 bis 2012 Professor für Höhere Geodäsie an der Technischen Universität Wien und ab 2003 dort auch Direktor des Instituts für Geodäsie und Geophysik, seit 2012 Direktor des Departments Geodäsie am Helmholtz-Zentrum Potsdam, – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ und Professor für Satellitengeodäsie an der Technischen Universität Berlin, 2007 bis 2013 Vorsitzender des Internationalen VLBI-Dienstes für Geodäsie und Astrometrie (IVS) und seit 2015 Präsident der Internationalen Assoziation für Geodäsie (IAG)

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Ausstellungsbesuch: 2,50 Euro
Vortrag: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement in Kooperation mit der BKG gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


HBPG
16.06.2017 | 09:30 - 11:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt" für Schulklassen | Klasse 9 bis 13
Vortrag und Ausstellungsbesuch

Was können wir von Seesedimenten zu Umweltveränderungen durch Klima und Mensch lernen?

Dr. Elisabeth Dietze, Helmholtz-Zentrum– Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Die Ablagerungen von Seen speichern wertvolle Informationen, die man nutzen kann, um vergangene Umweltbedingungen zu rekonstruieren. Das Beispiel des Großen Fürstenseer Sees im Müritz Nationalpark zeigt, was wir aus den letzten 10.000 Jahren für unsere Zukunft ableiten können.

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Eintritt: frei
Nur mit Anmeldung
Tel. 0331 62085-50 / kasse@gesellschaft-kultur-geschichte.de


HBPG
16.06.2017 | 18:00 Uhr
17. Abend zur Industriekultur | Vorträge

Fahrzeuge aus Ludwigsfelde

Vorträge über die Industriegeschichte des Ludwigsfelder Automobilbaustandortes und das brandenburgische Netzwerk zur Industriekultur
Anschließend: Gelegenheit zu Gesprächen bei Getränken

Beitrag: 5 Euro
Bitte anmelden beim Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e. V.
Tel.: 030 41 19 06 98, Fax: 030 41190699, mail@bb-wa.de

Eine Veranstaltung des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e. V. und der Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V. in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte g GmbH/HBPG


HBPG
21.06.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Reformation in Polen-Litauen

Prof. Karin Friedrich, PhD, Aberdeen

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
24.06.2017 | 17:00 - 00:00 Uhr

Lange Nacht der Wissenschaften im HBPG

Programm

18 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Vortrag
Von Humboldt zu den Swarm-Satelliten – Erforschung des Erdmagnetfelds in Potsdam
Referentin: Dr. Monika Korte
Fast lückenlos sind die Magnetfeldaufzeichnungen, die es seit dem Jahr 1890 von erdmagnetischen Observatorien in Potsdam, Seddin und heute in Niemegk gibt. Historisch geht die Einrichtung solch permanenter Messstationen an verschiedenen Orten der Erde auf Alexander von Humboldt zurück. Heute liefern Satelliten wie die ESA Mission Swarm, eine Konstellation aus drei Satelliten, fast lückenlose Beobachtungen des Magnetfelds der ganzen Welt. Der Vortrag zeigt, wie all diese und weitere Messdaten heute zur Erforschung des Erdmagnetfelds genutzt werden. Gegenstand der Forschung sind einerseits die Schutzschildwirkung des Magnetfelds gegen den Sonnenwind, das sogenannte Weltraumwetter, sowie die Möglichkeit, Rückschlüsse über Vorgänge tief im Erdinnern zu ziehen, welche einer direkten Beobachtung unzugänglich sind.
Dr. Monika Korte (Jg. 1971), Geophysikerin, Spezialgebiet Geo- und Paläomagnetismus, seit 1997 am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam tätig, 2001 bis 2002 Feodor-Lynen Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung am Scripps Institution of Oceanography, University of California San Diego, am GFZ 2003 bis 2014 Wissenschaftliche Leiterin des Adolf-Schmidt-Observatoriums für Geomagnetismus in Niemegk, jetzt Leiterin der Arbeitsgruppe "Langzeitvariationen des Erdmagnetfelds” innerhalb der Sektion 2.3, Erdmagnetfeld, seit 2015 Vizepräsidentin der Internationalen Assoziation für Geomagnetismus und Aeronomie (IAGA)

19 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Vortrag
Vermessung der Schwerkraft der Erde mit Satelliten
Referent: Dr. Christoph Förste
Satelliten, die unseren Planeten Erde umkreisen, befinden sich im Zustand der Schwerelosigkeit. Trotzdem lassen sie sich zur Erforschung der Schwerkraft des Erdkörpers nutzen. Hochgenaue Analysen der Bahnkurven von speziellen Satellitenmissionen wie CHAMP, GRACE und GOCE ermöglichen die weltumspannende Vermessung des Gravitationsfelds der Erde in der Genauigkeit einiger Milliardstel Bruchteile der mittleren Fallbeschleunigung 9,81 m/s2. Damit lassen sich sogar zeitliche Veränderungen im Schwerefeld detektieren, verursacht z.B. durch Gletscherschmelze in den Polargebieten und Grandwasserschwankungen im Amazonas-Gebiet. Insgesamt gesehen bestimmt das Schwerefeld die Figur des Erdkörpers, der bei genaueren Hinsehen die unregelmäßige Form einer Kartoffel hat.
Dr. Christoph Förste (Jg. 1960): Physiker, seit 1988 auf dem Telegrafenberg in Potsdam beschäftigt, 1990/91 Mitarbeiter am Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut in München, seit 1992 Mitarbeiter am GFZ, Leiter der Arbeitsgruppe "Terrestrische Gravimetrie" innerhalb der Sektion 1.2 "Globales Geomonitoring und Schwerefeld", eigenes Forschungsgebiet: Schwerefeldvermessung mit Satelliten

20 Uhr | 21 Uhr
Ausstellungsführungen mit dem Kurator Dr. Johannes leicht

Eintritt: Ticket zur Langen Nacht der Wissenschaften

Die Sonderausstellung ist bis 24 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zur Ausstellung ›››


HBPG
28.06.2017 | 18:15 - 19:45 Uhr
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa"
mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Spurensuche. Zur Geschichte des Luthertums in den böhmischen Ländern

Dr. Martin Zückert, Collegium Carolinum München

Flyer zur Ringvorlesung (PDF, 205KB)

Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.


HBPG
29.06.2017 | 17:00 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Fokus: Erde. Von der Vermessung unserer Welt"
Ausstellungsbesuch mit Vortrag
Ausstellungsbesuch: 17:00 Uhr | Vortrag: 18:00 Uhr

Vortrag: Bundesweit millimetergenau – der integrierte Raumbezug 2016

Referent: Gunthard Reinkensmeier

In den Jahren 2006 bis 2012 haben die Bundesländer Messkampagnen zur Erneuerung und Integration der Lage-, Höhen- und Schwerefestpunktfelder durchgeführt. Ergebnis ist ein geodätischer Bezugsrahmen höchster Genauigkeit, der die bisher getrennt betrachteten Lage-, Höhen- und Schwerefestpunktfelder der deutschen Landesvermessung verbindet und so moderne Messverfahren im Vermessungswesen optimal unterstützt.

Gunthard Reinkensmeier (Jg. 1970), Diplom-Vermessungsingenieur, seit 2008 Dezernatsleiter für den geodätischen Raumbezug bei der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Ausstellungsbesuch: 2,50 Euro
Vortrag: frei
Tel: 0331 620 85-50

Eine Veranstaltung der DVW Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement in Kooperation mit der BKG gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte



 
 
© 2017 Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH